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Borderline


Die Borderline-Persönlichkeit zählt inzwischen zu den meist verbreiteten und gefährlichsten psychischen Erkrankungen und gehört zu den „emotional instabilen Persönlichkeitserkrankungen". Die Betroffenen leiden häufig unter Stimmungsschwankungen und neigen dazu, Impulse ohne Rücksicht auf Konsequenzen auszuleben. Ihre Fähigkeit vorauszuplanen ist gering und Ausbrüche intensiven Ärgers können zu explosivem, manchmal gewalttätigem Verhalten führen. Das eigene Selbstbild und Zielvorstellungen sind unklar und gestört.

Personen mit einer Borderline-Persönlichkeit führen meist unbeständige und unangemessen intensive Beziehungen zu anderen Menschen. Diese pendeln sehr häufig zwischen Idealisierung und Entwertung. Überhaupt ist das schwarz-weiße Denken ein typisches, wenn auch nicht obligatorisches Merkmal einer Borderline-Persönlichkeit. Andere Symptome sind z.B.:

Angst, Depression, Schlafstörung, innere Leere Zwänge autoagressives Verhalten, Angst vor dem Verlassenwerden, Wut, Schuldgefühle, Selbsthass usw.

Betroffene neigen zu Impulsivität bei potenziell selbstschädigendem Verhalten, wie etwa: Essstörungen, Drogenmissbrauch, sexuelle Promiskuität, Kleptomanie und Spielsucht.

In die Therapie kommen Klienten mit einer Borderline-Persönlichkeit oft unter Zwang von der Außenwelt, bzw. häufig nicht ganz freiwillig.
Das deshalb, weil nicht sie den Leidensdruck haben, sondern ihr Umfeld.

Der wesentlichste Teil der Therapie ist auch hier die Beziehung zwischen dem Patienten und dem Therapeuten. Diese Wechselbeziehung bildet die Grundlage für Vertrauen und emotionale Intimität. Der Therapeut wird zu einer Vertrauensfigur. Wenn diese stabile therapeutische Beziehung geglückt ist, ermöglicht sie dem Klienten neue, positive Beziehungserfahrungen. Die Borderline-Persönlichkeit lernt dadurch zunehmend wieder Vertrauen in andere Menschen zu haben.